Stauraum muss jetzt her!

Neben ausreichend Platz zum Arbeiten und für Maschinen benötigt man in einer Werkstatt auch ausreichend Stauraum für Verbrauchsmaterial wie Schrauben, Klebstoffe und Schleifpapier. Natürlich bekommt man für teures Geld fertige Schranksysteme zum Kaufen. Wer uns aber kennt, weiß ganz genau, dass wir immer nach eigenen, kostengünstigen Lösungen auf der Suche sind, die den vorhandenen Raum optimal ausnutzen.

Aus Kostengründen haben wir uns beim verwendeten Plattenmaterial für die OSB-Variante entschieden. OSB steht für „Oriented Strand Board“ und besitzt ausreichend Tragfähigkeit und Steifigkeit für unsere Anwendungszwecke. Für die Fronten und Korpen kam die 18 mm dicke Platte zur Anwendung. Schubladenkästen kommen auch mit 15 mm aus und bei Rückwänden kann man sogar auf 12 mm zurückgehen. Neben den Kosten und den Materialeigenschaften ist auch die Verfügbarkeit und das Plattenformat ein wesentlicher Vorteil der OSB-Platte. Diese bekommt man in den erwähnten Dicken bei nahezu allen Baumärkten im minivan-tauglichem Format 62,5 bzw. 67,5 x 205 bzw. 250 cm.

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Die 18 mm OSB-Platten werden für die Türen auf die richtige Breite zugeschnitten

Im ersten Schritt wurden die günstigen Schwerlastregale aus dem Baumarkt miteinander verbunden und an der Wand befestigt. Eines der vorhandenen vier Regale wurde „geopfert“ damit wir die restlichen drei um ein Drittel höher machen konnten. So ist der Platz unter unserem Materialpodest optimal ausgenutzt. Die drei Regale haben wir nicht unmittelbar miteinander verschraubt, sondern es wurden Holzrahmen als Anschlag für die zukünftigen Türen dazwischengesetzt. Der Holzrahmen hat auch den Vorteil, dass der entstandene Schrank nun um 10 cm tiefer ist und somit Werkzeuge auf der Innenseite der Türen befestigt werden können ohne mit den Regalen in Konflikt zu geraten.

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Die verbundenen Schwerlastegale mit der ersten Schranktüre und dem Unterschrank für den Kühlschrank

Insgesamt entstanden drei voneinander getrennte Schränke mit Doppeldrehtüren. Die gedämpften BLUM-Beschlägen wurden mit der Bohrschablone „Ecodrill“ kinderleicht verarbeitet. Den Unterschrank für den Kühlschrank haben wir mit zwei Standard Vollauszügen ausgestattet, die in der Lage sind schwere Getränkekisten aufzunehmen.

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Die Materialschränke und der Bereich für den Kühlschrank ist fertig

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Erstaunlich welches Raumklima durch die OSB-Platten entstehen kann?!

Nachdem der Bau es Unterschrankes für den Kühlschrank so gut verlaufen ist, haben wir uns entschlossen, den restlichen Raum bis zur Treppe nach dem gleichen Prinzip zu nutzen.

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Ein weiterer Unterschrank mit Schubläden für die Kaffeeküche und Aktenschränke unter dem Podest sind im Entstehen

Auf dem zweiten Unterschrank bietet sich der idealle Platz für unsere Kaffeemaschine und alle benötigten Utensilien können in den Schubläden darunter verstaut werden.

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Die Schränke unter dem Podest bieten ausreichend Platz für alle Informationsunterlagen von Lieferanten. Somit sind nun vom Verbrauchsmaterial angefangen über die Getränke bis zu den Produktbroschüren und der Literatur alles blick- und staubdicht verstaut und jederzeit griffbereit!

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Das fertige Ergebnis kann sich unserer Meinung nach sehen lassen!

 

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