Ein Klapptisch machts möglich!

Wir kennen das doch alle. Man ist gerade in der Werkstatt und es kommt der Moment an dem man sich mit einem Kaffee kurz hinsetzen möchte um etwas auf zu skizzieren. Blöd nur wenn es eigentlich keine Sitzgelegenheit gibt! Ok, notfalls muss die Hobelbank zweckentfremdet werden. Das geht schon, aber richtig gemütlich ist das nicht.

So war es höchste Zeit uns darüber Gedanken zu machen wie wir am besten eine Sitzgelegenheit in unseren Räumlichkeiten unterbringen könnten. Ein Eigenbau sollte es werden, so viel war klar. Aufwendig oder platzraubend durfte es natürlich nicht sein. Die Rahmenbedingungen waren somit recht anspruchsvoll, aber heute wissen wir “es klappt so einfach”!

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Blick vom Treppenpodest auf die Sitzgarnitur

So ist aus alten Lärchen-Regalböden eine Tischplatte mit 60×170 cm und zwei Sitzbänke mit 29×200 cm entstanden. Das Holz wurde zunächst auf die gewünschte Breite geschnitten und danach mit der Dickenhobelmaschine auf die Stärke von 30 mm gebracht. Im Anschluss wurden mit der Oberfräse je zwei Ecken mit dem Radius 70 mm (Anlaufring + Nutfräser) und alle Kanten mit dem Radius 2 mm abgerundet.

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Vorsatzschalen mit montierten Kreuzgehängen

Danach wurden die Bohrungen für die Kreuzgehänge und die Bierbankbeschläge exakt ausgeführt. Die Montage erfolgte mit Torbandschrauben M6 in der Länge 35 und 40 mm. Für die Wandmontage wurden “Vorsatzschalen” aus Baustaffeln und OSB-Platten hergestellt.

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Klapptisch mit zwei Bänken aus Lärchenholz

Bei dem Endergebnis handelt es sich um einen Klapptisch mit zwei Bänken, den wir jederzeit an der Wand verstauen können, wenn der Platz anderweitig genutzt werden soll.

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